Viele Höhepunkte und stabile Besucherzahlen «i de Aula»
GOLDACH. «Kultur i de Aula» blickt auf eine gelungene Saison zurück. Etwa gleich viele Besucher wie im Vorjahr sahen viele Höhepunkte. Das Angebot soll auch in der nächsten Saison ausgewogen bleiben. Rudolf Käser
Mit den beiden Vorstellungen des Vokal-Ensembles «Viva Voce» am Freitag und Samstag endete eine durchwegs erfolgreiche Spielzeit. Neun verpflichtete Gruppen sind aufgetreten. Bei allen 14 Doppelauftritten (Freitag und Samstag) sowie zwei Einzelvorstellungen waren die Plätze gut belegt. Insgesamt wurden 200 Jahrespässe abgesetzt.
Die Saison begann mit dem Auftritt der Gruppe «Heinz de Specht», welche das Publikum mit Mundart-Songs entzückte. Sandra Tobler von der «Kultur i de Aula»-Kommission meinte rückblickend: «Das war gleich beim Saisonstart ein Glanzlicht.» Als weitere spezielle Höhepunkte habe das Publikum den Solokünstler und Cantautore Pippo Pollina gefeiert. Hervorragend angekommen sei ebenfalls der Süddeutsche Kabarettist Christoph Sieber. «Er gehörte vom Unterhaltungswert zu einem unserer absoluten Highlights.»
Hohe Zufriedenheit
Sandra Tobler betont, dass kein einziger Auftritt abgefallen sei: «Wir haben die Bestätigung von Publikumsseite, von wo wir durchwegs positive Rückmeldungen erhielten.»
Viele Auftretende hätten auch ihre speziellen Liebhaber gehabt. Sie denke beispielsweise an Heilwig Pfanzelter, die mit Chansons und Gedichten aufwartete. Chansons seien vielleicht nicht jedermanns Sache. «Aber wer Chansons mag, der ist gekommen, wer nicht, der blieb zu Hause.» Die Kommission habe jedoch bei der Wahl und Verpflichtung von Gruppen wieder ganz besonders darauf geachtet, dass eine ausgewogene Abwechslung an Programminhalten geboten werden konnte.
Erstmals Online-Bestellung
Auf die zu Ende gegangene Saison hat sich «Kultur i de Aula» mit einer neu gestalteten Webseite einen neuen Auftritt verpasst. In diese Neuerung einbezogen war die erstmalige Möglichkeit, die Pässe online zu bestellen. «Wir waren sehr gespannt, wie dies aufgenommen wird», sagt Sandra Tobler.Denn die Leute wussten bei der Online-Bestellung nicht, was für Plätze sie erhalten werden. Doch die Sache sei einerseits gut aufgenommen worden und habe anderseits keine Schwierigkeiten ergeben. Die Besucher wurden zwar für die ganze Saison an verschiedene Sitzplätze zugewiesen. Doch das habe kein Probleme verursacht. «Denn es gibt in der Aula eigentlich gar keine schlechten Plätze.»
Auch 2010/11 wird spannend
Die Gruppen werden von der «Kultur i de Aula»-Kommission am «KleinKunstTag» in Thun und an einem Festival in Deutschland gesichtet und verpflichtet. Das Programm für die nächste Spielzeit stehe bereits. Und das Organisationskomitee sei auch schon in der Planung für die Spielzeit 2011/12, verrät Sandra Tobler. Noch nichts verraten möchte sie, was die Besucher in der im Oktober beginnenden Spielzeit erwartet. Sicher sei, dass sehr viel Abwechslung geboten werde – vor allem bezüglich Kabarett.Dabei soll in der kommenden Spielzeit vermehrt klassisches Kabarett auf die Aula-Bühne gelangen.
Weiter vorausblickend auf die übernächste Spielzeit 2011/12 verrät Sandra Tobler: «Wir werden einen Gewinner des Salzburger Stiers engagieren.» Dieser Künstler habe angefragt, ob er die Vorpremiere zu «Kultur i de Aula» bestreiten darf. Überhaupt sei es so, dass der Bekanntheitsgrad von «Kultur i de Aula» gross sei. «Viele Künstlerinnen und Künstler kommen zu uns und fragen, ob sie auftreten dürfen.» Repräsentative Künstler-Umfragen hätten ergeben, dass Goldach in deren Gunst an fünftbester Stelle liege. Gelobt werde insbesondere die sehr heimelige und Künstler-nahe Atmosphäre.
Bewährtes Team bleibt
Nichts ändern werde sich an der Möglichkeit für Online-Bestellungen von Pässen. Dieses System habe sich in der vergangenen Spielzeit bewährt.
Garant, dass auch die Zukunft viel spassige und ernste, aber hochstehende Kultur in Goldach geboten werde, bilde das 15köpfige, erfahrene Team von «Kultur i de Aula» «Wir können weiterhin auf die selbe, bewährte Crew zählen», sagt Sandra Tobler.

