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UNSERE GESCHICHTE

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Eine gute Idee

Angefangen hat alles vor über 25 Jahren:
Damals verzichtete die Lehrerschaft auf
das Sitzungsgeld für Konvente ausserhalb
der Schulzeit. Mit diesem Geld sollten
lieber periodische Kulturveranstaltungen
für Schülerinnen und Schüler durchgeführt
werden. Und die Idee kam auf, den
Künstlern gleichzeitig die Möglichkeit für
eine öffentliche Abendveranstaltung
im Dorf zu bieten.

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Ein neuer Ort

Diese lose Form wurde bis 1994 beibehalten,
als die neue Aula der Oberstufe und
Musikschule bezogen werden konnte. Ein
vierwöchiges Eröffnungsprogramm unter
dem Titel «Kultur i de Schuel» zog über 5000
Besucherinnen und Besucher an. Das war
die Bestätigung,dass in Goldach ein Bedürfnis
nach Kultur bestand und die Aula ein
bestens ausgerüsteter Veranstaltungsort
war. So wurden im Winter 95/96 wiederum
unter dem Titel «Kultur i de Schuel» eine
Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, die
ein grosses Spektrum kulturellen Schaffens
repräsentierten – von Klassik bis Jazz und von
Volksmusik bis Kabarett und Comedy.

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Umdenken und neuer Name

Jetzt aber war der Zuschauerstrom mässig
und die Analyse zeigte, dass mit einem
so vielfältigen Angebot kein Stammpublikum
gewonnen werden konnte. So gingen die
Veranstalter nochmals über die Bücher. Sie
änderten, um sich vom Schulimage zu
lösen, den Namen in «Kultur i de Aula». Und
sie suchten die Zusammenarbeit mit dem
Verkehrsverein.

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Schwerpunkte und Kultur(s)pass

Das Programm wurde gestrafft. So werden
seither als Schwerpunkte Produktionen
aus den Bereichen Kabarett, Comedy und
ausgewählten Theatern angeboten.
Dabei spielt aber die Musik immer eine
wichtige Rolle. 1998 kam eine weitere
Neuerung hinzu: Um Interesse für mehrere
Veranstaltungen zu wecken, wurde unter
dem Namen Kultur(s)pass ein Abo angeboten.
Es bot vergünstigte Konditionen und
garantierte jedem Besucher einen
nummerierten Sitzplatz.

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Die Idee findet Freunde

Doch auch diese Idee brauchte Zeit zum
Reifen. Im ersten Jahr nutzten gerade
mal 33 Abonnenten dieses Angebot. Doch
schon zwei Jahre später wurden 240
Abos verkauft und die Veranstalter sahen
sich gezwungen, ab der Saison 2001
Doppelabende für die Kultur(s)pass-Inhaber
zu organisieren. Der Kultur(s)pass heisst
heute übrigens Kulturpass – denn die
Wortspiele gehören doch auf die Bühne.

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Institution und Begeisterung

2006 wurde «Kultur i de Aula» der
Carl-Stürm-Preis verliehen. Mit dem Preis,
dotiert mit 15 000 Franken, anerkannte
die Carl-Stürm-Stiftung die kulturellen
Leistungen, die die Region Rorschach
lebenswerter machen. «Kultur i de Aula»
hat heute einen wichtigen Stellenwert
im Kulturleben der Region Rorschach und
ist nicht mehr wegzudenken. Und auch
für Künstlerinnen und Künstler ist Goldach
ein begehrter Auftrittsort. Wissen sie doch,
dass die Veranstaltungen immer gut
besucht sind und dass sie ein begeistertes
Publikum erwartet.

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